Zucker schadet Ihren Zähnen und Ihrer Figur. Ein Stück Schokolade hier, ein Stück Kuchen dort: Der Durchschnittsschweizer konsumiert oft zu viel Zucker. Das kann ernste gesundheitliche Folgen haben. Aber bedeutet das, dass Sie auf Süßes in Ihren Gerichten verzichten müssen? Ernährungsbewusste Menschen greifen daher gerne zu Zuckeralternativen wie Stevia oder Ahornsirup.
Zuckeralternativen könnten die Lösung sein. Man findet sie leicht in den Regalen der Supermärkte oder im Internet. Diese Produkte haben oft einen hohen Preis, sind aber wesentlich gesünder als normaler Haushaltszucker. Welche Süßungsmittel gibt es? Und sind sie wirklich ein sinnvoller Ersatz? Schauen wir uns das einmal genauer an.
Stevia
Steviolglykosid ist ein kalorienfreier Süßstoff das aus der Stevia-Pflanze gewonnen wird. Die Stevia-Pflanze gehört zur Familie der Chrysanthemengewächse und stammt aus dem Nordosten Paraguays. Vor Hunderten von Jahren erkannten die Ureinwohner Paraguays und Brasiliens die starke Süßkraft dieser Pflanze und verwenden die Blätter seither zum Süßen ihrer eigenen Speisen und Getränke. Wegen ihrer unwiderstehlichen Süße ist Stevia in diesen Staaten auch als Honigkapsel bekannt. Heute wird Stevia in weiten Teilen der Welt angebaut und ist in mehreren Ländern als kalorienfreier Zuckerersatz zugelassen.
Stevia ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Zucker und wird aus der Steviapflanze gewonnen. Außerdem gilt es als gesund, weil es keine Kalorien enthält.

Honig
Was könnte bei der Auswahl der besten natürlichen Süßungsmittel vorteilhafter sein als ein Produkt, das von Bienen stammt? Warum? Denn Honig enthält weder Fett noch Cholesterin und hat eine entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung auf den Körper. Außerdem ist es ein natürliches Produkt ohne Kalorien oder andere Stoffe, die zu einer Gewichtszunahme führen könnten.
Außerdem hat er als Süßungsmittel eine Fülle von gesundheitlichen Vorteilen, die seit Jahrhunderten bewiesen sind. Roher Honig enthält hohe Konzentrationen an Antioxidantien und anderen gesunden Stoffen, die Ihnen helfen können, schneller abzunehmen.
Mit einem Teelöffel dieses süßen Nektars lassen sich zum Beispiel Gerichte leicht aufpeppen.
Ahornsirup
Ahornsirup kommt aus Kanada, dem Land mit dem Ahornblatt auf der Flagge. Er ist nicht nur eine köstliche Zuckeralternative, sondern kann, wenn er ausgewogen genossen wird, wirklich unglaubliche gesundheitliche Vorteile haben. Außerdem enthält er Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Mangan sowie mindestens 24 Antioxidantien. Ahornsirup liefert Ihrem Körper die Energie, die er während des Verdauungsprozesses benötigt, und ist absolut kalorienarm und nährstoffreich.
Ähnlich wie Honig wird dem Sirup eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, er ist aber nicht weniger zahnschädigend als Zucker. Beim Verzehr von Ahornsirup steigt der Blutzucker jedoch langsam an. Außerdem hat der Sirup aufgrund des hohen Wassergehalts weniger Kalorien. Achten Sie beim Kauf von Ahornsirup darauf: Je heller die Farbe, desto besser. Verwenden Sie es für Salatdressings, Desserts oder ganz klassisch für Pfannkuchen.
Kokosnusszucker
Kokosnusszucker wird aus dem Nektar der Blütenknospen von Kokospalmen gewonnen. Er gehört zur Gruppe der Palmzucker. Asiatische Kleinbauern stellen den Süßstoff in mühsamer Handarbeit her: Sie schneiden die Blütenknospen ab, bis der Kokosnussnektar austritt. Dieses wird gesammelt und dann eingekocht.
Ein einfacher Ersatz für jedes süße Rezept wäre Kokosblütenzucker. Sie sollten ihn dennoch in Maßen konsumieren, aber Kokoszucker enthält weitaus mehr Nährstoffe als raffinierter weißer Zucker. Darüber hinaus enthält er Nährstoffe wie die Mineralien Eisen, Zink, Kalzium und Kalium sowie einige kurzkettige Fettsäuren, Polyphenole und Antioxidantien. Deshalb ist dieser Süßstoff eine großartige Alternative zu Zucker!
Dieses Süßungsmittel schmeckt wie Karamell und ist nur bedingt zum Backen geeignet, da es sich nicht so gut auflöst wie herkömmlicher Zucker.

Xylitol
Neben den herkömmlichen Zuckeralternativen wird auch Xylit immer häufiger verwendet. Er gehört zu den Zuckeralkoholen.
Geschmacklich kann Xylitol punkten, da es dem normalen Haushaltszucker ähnelt und zudem kalorienärmer ist. Außerdem fördert es keine Karies. Wie alle Zuckeralkohole hat Xylit in großen Mengen eine blähende und abführende Wirkung. Halten Sie daher die angegebenen Dosierungen ein.

