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Warum ist Swiss Made Direct klimaneutral geworden?

Ab diesem Monat, Juli 2020, Swiss Made Direct klimaneutral geworden! Für uns als Online-Shop, der sich um das Klima und die Umwelt kümmert, ist das eine ziemlich große Neuigkeit. Wir wissen, dass der Begriff “Klimaneutralität” Sie anfangs verwirren könnte, obwohl Sie wahrscheinlich eine Ahnung davon haben.

In der heutigen Welt ist es wichtiger denn je, sich umweltfreundlich zu verhalten und sich der Handlungen bewusst zu sein, die unseren Planeten und sein Klima beeinträchtigen könnten. Fast jedes Land der Welt kann die Auswirkungen des Klimawandels spüren. So können beispielsweise extreme Wetterereignisse wie Stürme oder starke Regenfälle und zunehmender Schädlingsbefall das Ökosystem eines Landes gefährden. Aber der Begriff “Klimaneutralität”, über den wir hier diskutieren wollen, bedeutet viel mehr als das.

Brechen wir also diesen Begriff bis ins kleinste Detail auf, damit wir verstehen, wie Swiss Made Direct Teil dieser schönen Geschichte wurde.

klimaneutral

Was bedeutet klimaneutral?

Unternehmen, Produkte und Prozesse können sich nur dann “klimaneutral” nennen, wenn sie internationale Klimaschutzprojekte unterstützen. Das bedeutet auch, dass die Kohlenstoffemissionen in diesem Fall berechnet und ausgeglichen werden.

Neben der Verringerung und Vermeidung ist der Ausgleich von Kohlenstoffemissionen von entscheidender Bedeutung für einen ganzheitlichen Klimaschutz, der das oberste Ziel einer umweltfreundlichen Gesellschaft ist.

Die Verteilung von Treibhausgasen, wie z. B. CO2, in der Atmosphäre ist gleichmäßig. Ihre Konzentration ist überall auf der Welt die gleiche. Für die globale Treibhausgaskonzentration und -wirkung ist es also unerheblich, wo wir auf der Erde Emissionen haben. Daher können Emissionen, die wir vor Ort nicht vermeiden können, durch Kompensationsprojekte an einem anderen Ort ausgeglichen werden.

Was ist ein Klimaschutzprojekt?

Kompensationsprojekte leisten einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Wie? Indem sie nachweislich Treibhausgase einsparen. Diese Projekte können in Form von Walderhaltung, Wiederaufforstung oder der Entwicklung erneuerbarer Energien durchgeführt werden. Außerdem fördern die Klimaschutzprojekte die nachhaltige Entwicklung in den Projektländern. Dies geschieht zum Beispiel durch die Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser, den Ausbau der lokalen Infrastruktur, die Schaffung von Arbeitsplätzen oder die Erhaltung der Artenvielfalt.

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen sind ein globaler Maßstab für die Messung solcher positiven Auswirkungen. Sie reichen von der Förderung der Bildung über die Bekämpfung von Armut und Hunger und die Schaffung von Arbeitsplätzen bis hin zur Einführung sauberer und erschwinglicher Energie. Jedes Kompensationsprojekt trägt zu mehreren dieser Ziele bei. Manchmal ist der zusätzliche Effekt so groß, dass es sich bei den Kernprojekten eigentlich um Entwicklungsprojekte handelt, die als Zusatzeffekt die globale Erwärmung bekämpfen und nicht umgekehrt.

Das Kompensationsprojekt ist ein erster Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität.

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Was sind die Kriterien für ein Projekt, das eine Zertifizierung als Klimaschutzprojekt verdient?

Kompensationsprojekte müssen internationale Kriterien erfüllen. Das bedeutet, dass die Projekte strengen Standards folgen müssen – “Gold Standard” und “Verified Carbon Standard”.

Auf diese Weise wird die Klimaschutzwirkung der Projekte sichergestellt und regelmäßig bestätigt. Eine der wesentlichen Voraussetzungen ist, dass es sich bei den Projekten um zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen handelt und dass der Beitrag zur Kohlenstoffreduzierung in der Atmosphäre messbar ist. Es ist gewährleistet, dass die eingesparten Kohlenstoffemissionen nur einmal zum Ausgleich von Kohlenstoffemissionen verwendet werden, da die entsprechenden Emissionszertifikate verfallen.

Dies sind die obligatorischen Kriterien:

  1. Zusätzlichkeit – Nur Projekte, die auf zusätzliche finanzielle Mittel angewiesen sind, können zu Klimaschutzprojekten werden. Das bedeutet, dass das Projekt auf die Einnahmen aus dem Emissionshandel angewiesen ist, um sich zu finanzieren, und dass es diese Notwendigkeit nachweisen kann.
  2. Ausschluss der Doppelzählung – Ein Projekt kann die Kohlenstoffeinsparungen nur einmal zählen. Der Projektentwickler muss dies beweisen.
  3. Dauerhaftigkeit – Emissionseinsparungen müssen dauerhaft sein. Dieses Kriterium ist besonders wichtig für Aufforstungs- und Waldschutzprojekte.
  4. Regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Dritte – Die dritte Partei, z. B. TÜV, PwC oder SGS, muss jedes Klimaschutzprojekt in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Die klimaneutrale Geschichte wird fortgesetzt

Nach all diesen Informationen (die Sie hoffentlich nicht verwirrt haben), fragen Sie sich vielleicht, welchen Anteil Swiss Made Direct an der Klimaneutralität hat. Wir verraten es Ihnen am Montag!

Bleiben Sie dran…

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